Körperliche Fitness und Erfolg gehören eng zusammen. Ohne das Eine, gibt es auch äußerst selten nur das Andere. Der Hintergrund ist ganz einfach. Bin ich körperlich krank, dann bin ich auch mental eingeschränkt. Da Erfolg sich aus Gesundheit und Zufriedenheit zusammensetzt, ist die körperliche Fitness Dreh- und Angelpunkt für den Erfolg. Klingt kompliziert? Schauen wir uns verschiedene Beispiele an:
Schmerzen
Haben Sie Schmerzen, wird sich in Ihrem Unterbewusstsein alles um den Schmerz drehen. Selbst wenn Sie beruflich im Stress sind, werden Sie jede überflüssige Bewegung meiden wollen. Haben Sie einen handwerklichen Beruf, dann muß ich gar nicht weiter erzählen. Arbeiten Sie eher im Sitzen, dann kann alleine das Sitzen oder Tippen zur Qual werden.
Schmerzen führen dazu, daß Ihr ganzer Körper verkrampft. Diese erhöhte Körperspannung werden Sie nicht los, egal was Sie versuchen. Es bleibt nur der Besuch bei einem qualifizierten Therapeuten.
Körperliche Fitness hilft, Stress durch Abnahme der Körperspannung abzubauen.
Beruf und Geld
Ich lasse die Betrachtung Fitness = Elan, Power, Flexibilität usw. außen vor. Sie müssen aber gar keine Schmerzen haben, selbst eine zunächst belanglose Unbeweglichkeit (führt automatisch über kurz oder lang zu schmerzen) hindert Sie daran, sich frei bewegen zu können. Stellen Sie sich jetzt mal vor, Sie sind Entscheidet und müssen bzw. dürfen jemanden befördern. Sie gehen die Personen in Gedanken durch. Wer wird gewinnen? Der agile und immer gut gelaunte Macher, oder doch der etwas in sich gekehrte Macher? Wenn Sie jetzt argumentieren wollen, daß es auch von Betriebszugehörigkeit etc. abhängt, dann sage ich Ihnen, vergessen Sie es! Es läuft genauso, wie ich es beschrieben habe.
Der Entscheider tickt wie jeder Andere. Sie, sie ticken im Privaten wahrscheinlich auch so. Wenn nicht, dann gehören Sie einer Minderheit an und Sie sollten sich dessen bewusst werden (ohne dass ich das kritisieren will!). That´s life.
Familie und Partnerschaft
In der Familie funktioniert das genauso. Was hält Ihr Partner davon, dass Sie den jugendlichen Elan abgelegt haben? Wenn Sie Kinder haben, geht das genauso weiter (sogar, wenn Sie einen Hund haben). Action auf dem Spielplatz oder im Garten gehört einfach dazu. Unbeweglichkeit ist da einfach nicht angesagt – eine gewisse Fitness jedoch, ist jedoch wie das Einmaleins: Man spricht nicht davon, sondern erwartet es einfach. Abgesehen davon, werden Sie wahrscheinlich so gut es geht aktiv sein. Passen Sie auf, denn Verletzungen, Rückenprobleme etc. könnten schnell die Folge sein. Eine gewisse körperliche Fitness ist kein absoluter Schutz vor Verletzungen, kann aber Heilung beschleunigen.
Spaß und Ausgeglichenheit
Schmerzfrei und beweglich heißt, dass Sie sich auf das Leben konzentrieren können. Wenn Sie Spaß haben und es Ihnen gut geht, dann machen Sie auch scheinbar verrückte oder kindische Dinge. Balancieren Sie auf einem Baumstamm, wenn Sie gerade mit Partner oder Familie im Wald unterwegs sind. Ihre Lieben werden Gesichter machen! Fitness ist kein Zustand, sondern etwas, was permanent erarbeitet werden muß, wie zum Beispiel mit dem Balancieren auf dem Baumstamm
Sie werden viel leichter eine Ausgeglichenheit bzw. Stressfreiheit erreichen, wenn Sie körperlich fit und beweglich sind. Kein Mensch ist frei von Stress. Stress erhöht die Körperspannung und diese kann am besten mit körperlichem Ausgleich abgebaut werden. Fehlt es Ihnen an Bewegung, dann ist in Ihrem Körper bereits eine erhöhte Spannung da. Machen Sie den folgenden Test. Er sollte Ihnen zu Denken geben, denn der Übergang von Stress zu Burnout ist ein Gradwanderung.
Test Körperspannung
Stellen Sie sich aufrecht hin und schauen Sie, wo und wie Sie im Raum stehen. Strecken Sie nun die Arme ausgestreckt in Schulterhöhe nach vorne. Marschieren Sie mit flottem Schritt auf der Stelle. Zählen Sie innerlich ruhig und gleichmässig bis 30.
Bleiben Sie dann stehen und öffnen Sie die Augen. Schauen Sie nun, ob Sie immer noch an der gleichen Stelle stehen, an der Sie losgegangen sind. Wahrscheinlich werden Sie im Raum gewandert sein. Sie werden davon überrascht sein, denn Sie vermuteten sich noch an gleicher Stelle wie zu Beginn des Tests.
Wenn Sie an anderer Stelle stehen, dann hat Sie Ihre aufgebaute Körperspannung in eine Richtung gezogen. Im Alltag würde das auch passieren, wenn Sie die Augen geschlossen hätten. Das Sie im Alltag nicht nach vorne, hinten oder zur Seite abweichen, liegt an der Intelligenz Ihres Körpers, der solche Spannungen ausgleicht. Das funktioniert deshalb, weil das Gleichgewichtsorgan im Ohr mit den Augen im Team arbeitet.
Wenn Sie abgewichen sind, dann können Sie auch mal überlegen, ob Sie ohne Probleme ein paar Minuten auf der Stelle stehen können. Fällt Ihnen das schwer oder Sie würden sich am liebsten an Tisch, Wand o.ä. abstützen, dann zeigt das ebenso die körperliche Schwäche und erhöhte Spannung im Körper.
Intuition – Unterbewusstsein
Letztlich ist der wichtige Punkt der, dass Sie anfangen sich etwas vor zu machen. Sie merken, dass Sie an Gewicht zunehmen und unbeweglich werden. Immer öfter meldet sich das schlechte Gewissen, Ihr Unterbewusstsein – oder ist es die Intuition – und erinnert Sie daran, dass Sie eigentlich mal wieder etwas Bewegung nötig hätten. Hören sie auf Ihre Intuition. Lernen Sie, Ihrer Intuition und Unterbewusstsein zu vertrauen. Das ist zwar noch keine körperliche, dafür aber eine mentale Fitness.
Denken Sie daran, daß die Intuition eine Art der Kommunikation zwischen Ihrem Bewusstsein und Ihrem Unterbewusstsein darstellt. Lernen Sie auch, Ihr Unterbewusstsein ganz bewusst für sich zu nutzen. Wenn Sie irgend etwas erreichen wollen, dann schreiben Sie es auf. Versuchen Sie sich bildhaft dieses Etwas (Ziel) vorzustellen. Spüren Sie, was das für ein Gefühl ist.
Auf Bilder und Emotionen steht Ihr Unterbewusstsein. Schauen Sie sich Ihre Notiz mit dem Ziel immer mal wieder an – bildhafte Vorstellung und Gefühl bzw. Emotion inbegriffen. Sie treten dann quasi einen Trampelpfad bis hin zu einem klaren Weg in den Dschungel Ihres Unterbewusstseins. Ist doch einfach, oder!?
Körperliche Fitness ohne Training!
Ja, das geht. Wahrscheinlich werden mich viele Leute jetzt verdammen, aber ich erkläre Ihnen, was ich damit meine.
Sie müssen sich bewegen, absolut richtig, aber Sie müssen sich nicht 3-4 mal pro Woche für eine Stunde zum Training zurückziehen. Ich mache es einfach, indem ich Bewegungsübungen in den Alltag integriere. Ich werde es Ihnen demnächst hier erklären.
Soviel vorweg. Es wird im Minimum aus zwei Übungen bestehen, die Beweglichkeit, Rumpfstabilität und Beweglichkeit erhöhen. Wem es Spaß macht, der kann gerne mehr machen. Sie können diese Übungen überall im Tagesablauf integrieren, also im Job, zu Hause oder unterwegs auf Dienstreise. Keine Ausreden notwendig! Sie werden alsbald merken, wie gut das Ihnen tut – nicht nur körperlich!
So, das war´s für heute. Wenn ich Ihnen helfen konnte und Sie ein paar Denkanstösse zum Thema Fitness und Erfolg mitnehmen konnten, dann freue ich mich über eine Weiterempfehlung und einen netten Kommentar. Sie sehen das alles ganz anders? Dann teilen Sie mir das bitte als Kommentar mit – ich bin kritikfähig und lerne sehr gerne dazu !
Machen Sie´s gut !
Ihr Volker Horbach






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